Dienstag, 19. Januar 2016

Tag 5 - Basel

Probanden: Norbert

Sport: Zickzackmarsch durch Basel-geschätzte 15 km 

Essen: Kürbis-Gemüse-Curry mit Quinoa

Mein WoMo steht sicher auf dem Campingplatz. Damit weder Wassertank noch Weinflaschen am Abend gefroren sind, wenn ich zurückkomme, tausche ich die Gasflaschen aus. Die eine ist zwar noch nicht leer, könnte aber tagsüber passieren nun ja… Das wird ein größerer Akt. Ich bekomme die Haube nicht auf, die Flasche nicht mehr richtig fest gezurrt. Aber es geht - alles was körperlich schwer ist, fällt mir eben auch nicht leicht. 

In der S-Bahn Richtung Basel sitzt mir gegenüber eine junge Dame, die Noten aus ihrem Gepäck holt (nachdem sie sich, wie wir alle, bei der Kälte aus verschiedenen Lagen gepellt hat). Sie fängt an, die Noten leise zu summen und es entspinnt sich zwischen ihr und dem Nachbarn ein interessantes Gespräch über Gesang - beide vom Fach. Ich fordere Sie auf, ihre klassischen Stücke doch laut zu singen, ich hätte nichts dagegen. Der Wunsch wird mir verwehrt. Unverständnis! 

Mein erstes Ziel ist Das Kieser Studio in Basel. Da ich aber-verpeilt wie ich manchmal bin - meinen Trainingsplan in der Base gelassen hab, drehe ich ab in die Stadt. Norbert muss heute arbeiten (natürlich) aber ich bekomme eine extra Führung in Pharmazie Historischen Museum der Uni Basel. In der Tourist Information Pläne geholt und nun spuckt mich das Schicksal aus in die Stadt und ich mache das was ich immer mache. Ich renne wild hin und her beziehungsweise ich laufe alle vorgesehenen Stadtspaziergänge ab. 


Das Wetter bietet mit bedeckten Himmel und späterem Schneefall zwar kein schönes Licht für Fotografie, aber auch so kann man diese bezaubernde Stadt am Rhein in sich aufnehmen. Apropos Rhein, den ich ja sowieso gerne mag: Als ich in der Nähe des Münsterplatz hoch oben über den Strom schaue und das Panorama genieße, schießen mir die Tränen vor Freude in die Augen - dass ich das hier machen kann. Es ist einfach schön. Mehr sollen die Bilder zeigen. 















Meine Stadtspaziergänge hab ich nicht aufgezeichnet, es hätte sicher ein schönes Bild quer durch die Stadt ergeben, schätze dass ich 15 km in den Füßen hatte, worüber die sich zum Schluss aus sehr beschwerten. Rukediku, rukediku... Blut ist im Schuh-aber das seh ich erst nachts, als ich zu  Hause bin. 

Ein Abstecher um Tinguely-Museum wämt mich auf aber zeigt mir auch die Werke dieses - wie ich dann finde -interessanten Künstlers. Als ich dann auf der anderen Rheinseite zurück in Stadt gehe, hat die blaue Stunde angefangen. 



Wir kaufen noch ein paar Zutaten fürs Abendessen und unter besonderen Umstände der Kochgelegenheiten zaubern wir uns ein schönes Curry und beschließen den Abend mit weiteren Gesprächen, bis ich die letzte Bahn nehme und gegen 0:45 Uhr heile in meinem WoMo ankomme. Hach...


Kommentare:

  1. Liebe Anja,
    du sagst es: hach!
    Was für schöne Eindrücke du uns hier wieder zeigst! :)
    Danke!
    Und wie geht es dem "Märchen-Fuß"? Alles wieder gut?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Doris,

      hat sich wieder erholt. 😀

      Löschen
  2. Guten Morgen Anja,

    danke für die schönen Impressionen. Norbert ist wohl etwas scheu, wenn Du so wenig zu Deinem Gesprächspartner verrätst. Aber das ist schon in Ordnung.

    Ich drücke fest die Daumen. Du weißt schon wofür.

    Liebe Grüße
    Rainer

    AntwortenLöschen
  3. Liebe Anja,
    danke für die schönen Eindrücke! Basel kenne ich noch nicht, doch nach Deinen Bildern scheint es dort zauberhaft zu sein. Ach, ich beneide Dich um die Möglichkeiten Deiner Tour!
    Liebe Grüße
    Elke

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Elke,

      lohnt sich auf jeden Fall. Im Sommer bestimmt noch mehr.

      Gruß Anja

      Löschen
  4. Morgen Rainer,

    ich gehe immer vorsichtig mit der Privatsphäre von Menschen um, die nicht bloggen. Aber ich habe gestern die Erlaubnis bekommen. Morgen also mehr.

    Daumen drücken hat nicht geklappt. Tut beim Gehen schon so weh, dass ich Laufen gar nicht probieren muss.

    Gruß Anja

    AntwortenLöschen
  5. Oh, das schöne Basel. Die Stadt weckt gute Erinnerungen in mir und einige Ansichten sind mir noch gut bekannt :-)

    Liebe Grüße
    Volker

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Da bin ich aber mal gespannt, was du mir über Basel zu berichten hast.

      Löschen
  6. Wie ich gestern schon schrieb - Basel sieht echt hübsch aus. Mir würde es dort wohl auch gefallen. Schön, dass Du diese Reise machen kannst!

    AntwortenLöschen
  7. Holla, die Waldfee, Respekt, Respekt für alles, was du unternimmst.

    Auch ich war schon in Basel und nicht so begeistert wie du. Am schönsten, wenn im Sommer Schwimmer in den Rhein steigen, vorher ihre Klamotten in einen wasserdichten Beutel verstauen und sich mit ihm rheinabwärts treiben lassen, bis sie ihr Ziel erreicht haben, um dann wieder auszusteigen, ihre Klamotten anzuziehen, erspart das Auto, die Bahn, das Fahrrad.

    Dir weiterhin viel Glück auf allen deinen Wegen !

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. interessante Variante, den Heimweg anzutreten. Wir werden uns über Basel noch austauschen. Freue mich darauf.

      Löschen
  8. Schöne Fotos! Besonders gefallen mir das bunte Haus und der kopflose Umhang ;)

    AntwortenLöschen
  9. So...jetzt muss ich auch mal meinen Senf dazu geben: Es ist echt genial, dass Du diese Reise machst!!! Und ich danke Dir fürs dran teilhaben lassen :-)
    Tolle Fotos und super geschrieben...ich lese mich gerade vom Anfang bis heute durch den Blog, liebe Grüße und viel Spaß weiterhin

    AntwortenLöschen