Mittwoch, 20. Januar 2016

Tag 6 - Basel

Probanden: Norbert 

Sport: Kieser-Training 

Essen: Veganes Labskaus aus dem KOK/Ox-Kochbuch Nr 5

Den Weg zur S-Bahn und damit nach Basel kenne ich ja nun - zum Kieser auch und diesmal hab ich auch mein Trainingsplan dabei. Der Mitarbeiter am Empfang ist extrem aufmerksam, zeigt mir schnell alles und ich kann loslegen. Mittlerweile gehört das Training ja für mich so dazu, dass es fehlt, wenn ich mal nicht so dazu komme. Ich bin also froh, dass ich meine Übungen absolvieren kann. 

Norbert und ich treffen uns, um mit der Tram nach Riehen in das Museum Fondation Beyeler zu fahren. Die Ausstellung ist wg. Umbau zwar nur klein aber Werke, die in der Sammlung Beyeler liegen, werden ausgestellt, darunter Bilder von Klein, Tingurly, Kandinsky, Kelly etc.

Das Museum liegt in wunderbarer Landschaft, die sich allerdings in gräulichem Winterwetter etwas verhalten zeigt. Schön muss es gewesen sein, als Christo hier die Bäume verhüllt hat.




Im Café essen wir zu Mittag und ich bestelle einen vegetarischen Flammkuchen ohne den darauf vorgesehen Schafskäse und scheinbar kann sich der Schweizer nicht vorstellen, dass man etwas ohne Käse isst, denn Man ersetzt den abgestellten Schafskäse durch normalen Käse… Nun ja.

Eingekauft, Küche geentert. Norbert muss noch mal kurz zur Arbeit, während ich ganz meiner Hausfrauentätigkeiten nachkomme und den Labskaus vorbereite, damit der Herr des Hauses ein warmes Mal bekommt, wenn er von nach der Arbeit zurückgekehrt. 



2 Gläser Wein und weitere Gespräche später geht's für mich wieder ab mit der S-Bahn in Richtung Wohnmobil schauend auf drei schöne Tage mit vielen Rückblicken auf alte Zeiten und Austausch über neue Zeiten. Ich bin schon reich an tollen  Menschen in meinem Leben. 

Rückblickend möchte ich generell für die Schweiz beziehungsweise Basel noch mal erwähnen, dass hier die Menschen (Norbert bestätigen sie mir das) extrem freundlich sind. Egal, wen man für etwas anspricht oder wo man Menschen begegnet, immer ein Lächeln, freundliche Antwort, freundliches Grüßen. Dazu dann eine Stadt, die überschaubar ist aber alles bietet, was man sich wünscht. Kultur, Natur, Gastronomie etc.  Ich kann mir gut vorstellen, warum Norbert hier seine Heimat gefunden hat.

Kommentare:

  1. Liebe Anja,
    diese Erfahrung (die Freundlichkeit, nicht den Käse!) habe ich in der Schweiz auch schon oft gemacht - einfach angenehm! :)
    Dass sich eine schweizer Köchin kein Leben ohne (schweizer) Käse vorstellen kann, zeugt doch von enger Verbundenheit! ;)

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    1. Liebe Doris,

      ich fand es schon witzig, dass sie gar nicht nachgefragt haben. Man dachte wie selbstverständlich, dass ich keinen Ziegenkäse mag (was nicht stimmt). Nun ja, ich hab es überlebt. :-)

      Gruß
      Anja

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